Endstation Sehnsucht

Machtvolles und zugleich subtiles Melodram in einer unerreichten Kombination aus Bühnen- und Filmeffekten

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Die psychisch labile Lehrerin Blanche DuBois, die unter anderem eine katastrophale Ehe hinter sich hat, sucht Zuflucht bei ihrer in New Orleans lebenden jüngeren Schwester Stella. Diese ist mit dem polnischstämmigen, groben Stanley Kowalski verheiratet und lebt in armen Verhältnissen. Blanche hat von Anfang an ein gespanntes Verhältnis zu Stanley, der ihr offenes Mißtrauen entgegenbringt. Als sich für Blanche eine Beziehung mit einem scheuen Pokerpartner Stanleys anbahnt, macht er dem Versuch brutal ein Ende.

Der Überraschungserfolg vom Broadway wurde von Elia Kazan mit dem damals 23-jährigen Marlon Brando in der Rolle des Stanley Kowalski kongenial umgesetzt. Als Blanche DuBois lieferte Vivien Leigh die andere darstellerische Sensation des Films, sie bekam für ihre souveräne Leistung den Oscar.
»Der Film hat in vielerlei Hinsicht Filmgeschichte geschrieben. Das fängt an beim jazz-inspirierten Soundtrack von Alex North, der damals einen Wendepunkt in der Filmmusikkomposition markierte, und hört auf bei einer Handlung, die eine bis dahin kaum bekannte Wirklichkeitsnähe in Hollywood-Produktionen etablierte.« (Francesco Tornabene für Funkhaus Europa)

A STREETCAR NAMED DESIRE | US 1951 | Regie: Elia Kazan | Mit: Vivien Leigh, Marlon Brando, Kim Hunter, Karl Malden, Rudy Bond | ab 18 Jahren | 127 Minuten