Über eine Gruppe von hundert Pforzheimer Jugendlichen, die ihrem Seelenführer Wilhelm Cordier in den Süden Argentiniens folgte.

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Am 1.6. bringt das Theater Pforzheim das Stück „Cordiers Spuren“ von Marc Pommerening als Auftragswerk zur Uraufführung. Es entstand auf der Basis von Recherchen vor Ort in Pforzheim. In Pforzheim erinnern sich heute noch viele an Willi Cordier. 130 sogenannte „Cordianer“ hatten sich in den 40er und 50er-Jahren dem Sektenführer angeschlossen und waren mit ihm nach Falkland und Patagonien ausgewandert, wo sie eine utopische Lebensweise fernab aller Konventionen praktizierten. Das Stück über Cordier erzählt eine Geschichte von Hoffnung und Enttäuschung, von Verführung und Irrtum – und von der Suche nach Wahrheit, die von der Goldstadt bis zur Südhalbkugel der Erde führte.
Im Rahmen einer Matinee führt das Theater Pforzheim gemeinsam mit seinen Partnern in das spannende Thema ein; gezeigt werden Ausschnitte aus einem seltenen Dokumentarfilm über Cordier.
Desweiteren findet in einem Podiumsgespräch mit Zeitzeugen, Historikern und Beteiligten der Theaterinszenierung die Annäherung an die Person Cordier statt; ergänzend werden bereits erste Passagen aus dem Stück von Marc Pommerening exklusiv vorgestellt.

DE 1977 | Regie: Peter Gehring | ab tba Jahren | 45 Minuten