Taste of Cement – Der Geschmack von Zement

Bilder, die sich ins Gedächtnis eingraben, so schön und so schrecklich sind sie … Ein Filmessay über Zerstörung und Neubeginn.

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In der vom Krieg gezeichneten libanesischen Hauptstadt Beirut arbeiten syrische Flüchtlinge als Bauarbeiter. Während im heimischen Syrien ihre eigenen Häuser in Schutt und Asche gelegt wurden, ziehen sie im schon vor Jahren massiv zerstörten Beirut riesige Wolkenkratzer in die Höhe. Weil sie die Baustellen der Hochhäuser über Nacht nicht verlassen dürfen, leben, kochen und schlafen die Bauarbeiter in den Kellerräumen der Rohbauten und versammeln sich jeden Abend vor dem Fernseher – in der Hoffnung, Neuigkeiten aus der Heimat zu erfahren.

Der frühere Soldat Ziad Kalthoum hat sein Gewehr mittlerweile gegen eine Kamera ausgetauscht. Mit diesem kraft- und anspruchsvollen Filmessay erschafft er ein ebenso tiefgründiges wie eindringliches Gleichnis von Krieg, Zerstörung und Neubeginn. Kalthoums Film verzichtet auf Schuldzuweisungen, zeigt aber in bestechender Klarheit die Auswirkungen und erreicht auf assoziativer Ebene eine besondere und unerwartete Form der poetischen Betrachtung.

»Ein atemberaubendes filmisches Essay. Eine Tour de Force.« (Libération)

»Ein Kunstwerk, das man nicht nur bestaunen sollte, sondern in das man sich hineinfallen lassen kann.« (programmkino.de)

Taste of Cement | DE/LB/SY/AE/QA 2017 | Regie: Ziad Kalthoum | ab 12 Jahren | 89 Minuten