Mephisto

Das Meisterwerk von István Szabó, darin Klaus Maria Brandauer als Künstler, der als Preis für den Erfolg seine Seele verkauft.

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Ende der 20er Jahre kommt der Provinzschauspieler Hendrik Höfgen (Klaus Maria Brandauer) nach Berlin und träumt vom Erfolg. Er hat Talent und schafft es mit Zielstrebigkeit und den richtigen Verbindungen ans Berliner Staatstheater, wo er mit einer Inszenierung des „Faust“ Aufsehen erregt. Als die Nationalsozialisten die Macht ergreifen und seine Frau ins Exil geht, will er sie nicht begleiten. Seine Karriere ist ihm wichtiger und so gelingt es ihm, sich mit den Nazis zu arrangieren und zum Intendanten des Staatstheaters aufzusteigen. Doch zu welchem Preis?

Die mit vielen Preisen bedachte Romanverfilmung nach Thomas Mann ist zugleich der Auftakt zu István Szabós „deutscher Trilogie“. Klaus Maria Brandauer ist das Herzstück dieses Meisterwerks über die unheilvolle Verbindung von Kunst und Politik. Sein Höfgen, der an Gustav Gründgens angelehnte Künstler, will Anerkennung und Liebe von allen und scheitert auch deshalb darin, seine Kunst im politischen Klima der Zeit neutral zu halten. Nach dem erfolgreichen ersten Teil setzten Szabó und Brandauer ihre Zusammenarbeit mit den folgenden Filmen der Trilogie fort.

Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film 1982

»Es ist zuvorderst diese extravagante, exaltierte und exzellente Darstellungskunst, die diesen Film […] absolut sehenswert und unvergesslich gestaltet.« (Kino-Zeit)

Mephisto | HU/DE/AT 1981 | Regie: István Szabó | Mit: Klaus Maria Brandauer, Rolf Hoppe, Krystyna Janda | ab 12 Jahren | 145 Minuten