Quellen des Lebens

Oskar Roehlers Adaption seines eigenen autobiografischen Romans „Herkunft“, melancholisch-ironisch umgesetzt mit hochkarätigen Darstellern.

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Eine Familien-Saga der etwas anderen Art: Nachdem Erich Freytag aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekommen ist, eröffnet er in der fränkischen Provinz eine Gartenzwerg-Fabrik. Während des Wirtschaftswunders wird er damit sehr erfolgreich. Sein Sohn Klaus will jedoch Schriftsteller werden und verliebt sich ausgerechnet in Gisela, die bereits erfolgreiche Autorin ist. Robert, ihr gemeinsamer Sohn, kann mit den ’68ern nichts anfangen und wird zu den Großeltern und ins Internat abgeschoben. Ihn hält es nie lange an einem Ort, bis er seine Jugendliebe wieder trifft.

Oskar Roehler („Elementarteilchen“) hat in seiner drei Generationen umfassenden Familiengeschichte nicht nur hochkarätige Schauspieler versammelt. QUELLEN DES LEBENS ist auch die überaus gelungene Verfilmung seines eigenen autobiographischen Romans „Herkunft“, den er 2011 veröffentlichte. Mit Melancholie und Ironie wird die Geschichte der BRD von den 40er bis in die 80er Jahre geschildert, detailverliebt, sorgfältig und – typisch Roehler – extrem verspielt.

»…ein maßloser und großartiger Film über die deutsche Geschichte.« (DIE ZEIT)

DE 2012 | Regie: Oskar Roehler | Mit: Jürgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu | ab 12 Jahren | 173 Minuten