Contra

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"My Fair Lady" im Deutschland des 21.Jahrhundert bestückt mit Einblicken in die deutsche Universitätsszene und leiser Sozialkritik

So 30.01. 10:30 Uhr*
Movie Artwork

Bereits mit „Der Vorname“ zeigte sich Sönke Wortmann erfogreich in Remakes französischer Geschichten. Mit diesem Film legt er erfolgreich nach. Es ist die Geschichte von Naima, Erst-Semester Studentin für Jura, und ihrem Professor, Richard Pohl. Bereits in der ersten Vorlesung macht er Bermerkungen ihr gegenüber, greift dabei erst einmal nach alle Fremdenfeindlichkeiten. Das auch noch vor Naimas versammelten Kommilitonen.
Universitätpräsident Alexander Lambrecht gibt ihm ein letzte Chance: Wenn es ihm gelingt Naima für den bundesweiten Debattier-Wettbewerb vorzubereiten hätte er deutlich bessere Chancen im Disziplinarausschuss. Und so werden zwei Menschen zusammengeworfen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Es könnte keine besser Besetzung geben für die Rolle des hoffnungslos antiquierten Bildungsbürger als Christoph Maria Herbst. Trotzdem fällt Nilam Farooq dabei nie in den Schatten und kann stets auf humorvolle und charmante Weise mit halten, ohne dabei den kritischen Abstand zu verlieren.

»leise, stets gegenwärtige und ganz selbstverständliche Gesellschaftskritik« (programmkino.de)

DE 2021 | Regie: Sönke Wortmann | Mit: Nilam Farooq, Christoph Maria Herbst, Hassan Akkouch | ab 12 Jahren | 104 Minuten
Vorstellungen
So, 30.01.
10:30
Frühstück ab 10:30 Uhr | Filmbeginn um 12:00 Uhr