Breakdown in Tokyo – Ein Vater dreht durch

Ein Vater mit Lebenskrise mitten in Japan – ein dramatischer, autobiographischer Konzertdoku-Film im Film voller Musik.

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PEROPERO, eine Prog-Rock-Band aus Berlin, tourt durch japanische Live-Clubs. Der 60-jährige Regisseur Lászlo Kovács (Zoltan Paul) ist der Vater des Gitarristen und begleitet die Tour mit seinem Team, um einen Dokumentarfilm über die Band zu drehen. Die Produzentin Emma (Clementina Hegewisch), seit zehn Jahren die Lebensgefährtin von Lászlo, ist ebenfalls dabei. Als sich die junge Tourmanagerin Nahoko (Tomoko Inoue) beim Abholen der Crew vom Flughafen Hals über Kopf in Lászlo verliebt, ist das Projekt durch innere Spannungen gefährdet.

Zoltan Paul („Amok – Hansi geht’s gut“) ist auch in Realität Regisseur und Vater des Gitarristen Julian. Die Band PEROPERO gibt es ebenso. Mit der Figur Kovács hat Paul somit ein Alter Ego von sich selbst geschaffen, dass nur eine leichte Verfremdung mit sich bringt. Die Lebenskrise von Kovács lässt schnell auf ähnliche Gemütsregungen bei Paul schließen – genau diese Verarbeitung eigener Probleme in einem so stark autobiographischen Rahmen könnte schnell in Selbstmitleid aufgehen. Doch dank sehr viel Selbstironie, Humor und Authentizität ist der Film eine ganz eigene, gelungene Mischung aus Spielfilm und Making-of und nicht zuletzt: ein Familienfilm!

»[…] Ungeheuer echt und griffig, unterlegt mit einer wunderbar lakonischen Komik.« (Filmdienst)

Breakdown in Tokyo | DE 2017 | Regie: Zoltan Paul | Mit: Zoltan Paul, Tomoko Inoue, Clementina Hegewisch | ab 6 Jahren | 84 Minuten