Der Hölle entkommen – Kinder von Gurs überleben im Versteck

Dank mutiger Retterinnen und Retter können – mit Zustimmung ihrer Eltern – mehr als 400 Kinder und Jugendliche, die 1940 aus Baden, der Pfalz und dem Saarland von der Gestapo verschleppt worden waren, buchstäblich in letzter Minute, der Hölle entkommen. Eine Rettungsaktion die bisher wenig bekannt ist, hat den Kindern und Jugendlichen wohl das Leben gerettet. Zu diesen Kindern gehören jene Zeitzeugen, die in der 40-minütigen Dokumentation »Der Hölle entkommen« von Dietmar Schulz zu Wort kommen. Sie berichten über die katastrophalen Zustände im Lager im südfranzösischen Gurs und ihre dramatische Rettung durch Schweizer Rot-Kreuz-Schwestern und Angehörige anderer Hilfsorganisationen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stadtarchiv und der Löblichen Singergesellschaft statt.

Die AG Geschichte aktiv des Hilda-Gymnasiums stellt vor dem Film das Projekt »Hitler nennt mich Sara« vor. Es zeichnet die Lebensgeschichten von vier ehemaligen jüdischen Schülerinnen nach.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 25. Oktober, ab 17 Uhr statt.

Weitere Infos finden Sie HIER: