Ein unbekannteres Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt als Geschichte über Idealismus und Machtmissbrauch.

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Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) kommt 1952 in die Deutsche Demokratische Republik und will hier mit ihrer Tochter Lydia neu anfangen. Nachdem sie in den 1930ern als begeisterte Kommunistin in die UdSSR gegangen war, hatte man sie dort zu Unrecht der Spionage verdächtig, verurteilt und mehrere Jahre in ein Gulag gesteckt. Natürlich will sie diesen Teil ihrer Vergangenheit gern hinter sich lassen. Erst nach Stalins Tod traut sie sich, offen über diese Zeit zu sprechen – was der Authorität natürlich zu Ohren kommt und Antonia vor eine schwere Entscheidung stellt.

Herausragend besetzt, gespielt und inszeniert: UND DER ZUKUNFT ZUGEWANDT ist ein aufwühlendes Stück deutsches Kino, wie es es bisher nicht gab. Regisseur Bernd Böhlich findet Bilder für ein großes Drama der Sprachlosigkeit, die Vergangenheit und Zukunft zu unversöhnlichen Gegenspielern werden lässt. Die Hauptdarstellerin Alexandra Maria Lara spielt die Rolle ihres Lebens, zieht uns in ihren Bann und lässt uns nicht mehr los.

»Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte.« (programmkino.de)

DE 2018 | Regie: Bernd Böhlich | Mit: Alexandra Maria Lara, Robert Stadlober, Stefan Kurt | ab 12 Jahren | 108 Minuten