Und dann der Regen

Und dann der Regen

Eine Film-im-Film Geschichte über die Kolonalisierung durch Spanien und die Konfrontation mit den Konsequenzen in der heutigen Zeit

Movie Artwork

Der junge spanische Regisseur Sebastián, idealistisch und filmbesessen, will den großen, wahrhaftigen Film über Kolumbus drehen: nicht den heroischen Entdecker zeigen, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents, die Gier nach Gold, die Ermordung und Versklavung der indianischen Bevölkerung, ihren Widerstand.
Weil das Budget äußerst knapp ist, hat Sebastiáns Produzent Costa das bolivianische Cochabamba als Drehort ausgewählt. Das liegt zwar in den Anden, weit entfernt von der Karibik, dem historischen Ankunftsort von Kolumbus. Aber die Produktionskosten sind äußerst günstig, sogar die Gagen der indianischen Statisten für die spektakulären Massenszenen kann man sich hier leisten.

Regisseur Icíar Bollaín erzählt auf merheren Ebenen von der Kolonalisierung durch Spanien und vermischt die Grenzen zwischen Geschichte und Gegenwart immer mehr.

»Grandiose Bilder, tolle Darsteller und eine spannende, hoch dramatische Handlung« (Cinecity München)

También la lluvia | ES/FR 2010 | Regie: Icíar Bollaín | Mit: Luis Tosar, Gael García Bernal, Carlos Aduviri | ab 12 Jahren | 102 Minuten