Die stumme junge Frau Sibel kämpft in ihrem türkischen Heimatdorf gegen die Einsamkeit bis ihr eine neue Sichtweise eröffnet wird.

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Sibel ist 25 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem abgelegenen Bergdorf am Schwarzen Meer in der Türkei. Sie ist stumm, aber kann dank einer in der Region verbreiteten Pfeifsprache kommunizieren. Von den Dorfbewohnern ausgeschlossen, folgt Sibel insgeheim einem Wolf, der sich im nahen Wald herumtreiben soll und der Gegenstand der Fantasien und Ängste der Frauen im Dorf ist. Bei einer ihrer Streifzüge trifft Sibel auf einen verwundeten Flüchtling. Bedrohlich und verletzlich zugleich, sieht der Mann sie mit ganz anderen Augen als die anderen.

Guillaume Giovanetti und Çagla Zencirci legen ihren dritten Spielfilm vor, bei dem sie gemeinsam Regie geführt und das Drehbuch geschrieben haben. Das Drama „Sibel“ vermischt traditionelle Folklore mit einer modernen Emanzipationsgeschichte. Im Vordergrund steht dabei nicht nur die von Damla Sönmez gespielte Hauptfigur, sondern auch die Pfeifsprache, die sie benutzt, und die in es tatsächlich gibt.

DE/FR/TR/LU 2018 | Regie: Guillaume Giovanetti Cagla Zencirci | Mit: Damla Sönmez, Erkan Kolçak Köstendil, Emin Gursoy | ab 12 Jahren | 95 Minuten