Romys Salon

Die warmherzige und berührende generationenübergreifende Verfilmung des gleichnamigen Buches von Tamara Bos landet auf der Kinoleinwand!

Movie Artwork

Erst mal läuft es nicht so gut zwischen Romy (Vita Heijmen) und ihrer Oma Stine (Beppie Melissen). Die Zehnjährige fühlt sich abgeschoben, als ihre Mutter nach der Scheidung wieder einen Vollzeitjob annimmt und Romy nach der Schule in Omas Friseursalon parkt. Auch Stine ist nicht begeistert, sie hat schließlich viel zu tun und ein Kind stört nur bei der Arbeit. Das Blatt wendet sich allerdings, als Stine zunehmend vergesslicher wird und Romy immer mehr Aufgaben im Salon übernimmt. Als bei Stine Alzheimer diagnostiziert wird, ist die Entscheidung für Margot klar: Niemand kann sich um sie kümmern, also muss ihre Mutter in ein Pflegeheim. Romy ist anderer Meinung und fasst einen riskanten Entschluss…

Dass Krisen wie die schwere, unheilbare Krankheit eines Familienangehörigen vor dem vermeintlichen Idyll der Kindheit keinen Halt machen, ist leider Realität. Regisseurin Mischa Kamp lässt den Zuschauer die Erkrankung durch Kinderaugen miterleben. Ein verständnis- und liebevoller Blick, der oft mehr sieht als die Erwachsenen: Für die geschiedenen Eltern ist Oma ein Problem, das Pflegeheim ist schnell beschlossene Sache. Aber Romy sieht, was die anderen nicht sehen. Es ist genau diese empathische Perspektive, die dem Film seine besondere emotionale Kraft verleiht.

»Trifft […] immer genau den richtigen Ton.« (filmstarts.de)

 

Kapsalon Romy | NL/DE 2019 | Regie: Mischa Kamp | Mit: Vita Heijmen, Beppie Melissen, Noortje Herlaar | ab 0 Jahren, empfohlen ab 8 Jahren | 90 Minuten