Proxima: die Astronautin

Drama um eine Astronautin, das von der Eroberung des Weltalls erzählt, sich aber ganz auf die Mutter-Tochter-Beziehung konzentriert.

Movie Artwork

Sarah will als erste Frau den Mars erforschen. Als sie für die einjährige Weltraummission Proxima ausgewählt wird, beginnt eine intensive Vorbereitung auf den Aufbruch ins All und den Abschied von der Erde und vor allem von ihrer kleinen Tochter Stella. Sarahs letzte Tage vor ihrem Flug ins All sind geprägt von dem Kampf, das Unvereinbare zusammen zu zwingen: ihre Verantwortung für den Menschen, der ihr alles bedeutet und die unbedingte Hingabe an ihren Beruf. Sarah möchte sich von Stella nicht verabschieden, ohne ihr begreiflich zu machen, wie großartig und notwendig die Aufgabe ist, der sie sich verschrieben hat. Sie riskiert am Ende alles, um Stella zu zeigen, wie sehr sie sie liebt und dass diese Liebe auch an einem so unbegreiflichen Ort wie dem Weltraum immer existieren wird.

Mit ihrer Geschichte über eine Astronautin, die ihren beruflichen Traum nur dann erfüllen kann, wenn sie sich von ihrer Tochter trennt, gelingt Regisseurin Alice Winocour ein tief berührendesund wichtiges Drama. Mit großer poetischer Kraft zeigt PROXIMA den Widerspruch zwischen Beruf und Familie als das, was er für viele Frauen jeden Tag ist: eine übermenschliche Aufgabe.

 

«in etlichen Details überzeug[end]«  (Kinozeit.de)

Proxima | FR 2019 | Regie: Alice Winocour | Mit: Eva Green, Lars Eidinger, Matt Dillon | ab 6 Jahren | 107 Minuten