Dokumentation über eine Frauenrechtsorganisation, die sich um Frauen kümmert, die Opfer von sexualisierter Kriegsgewalt wurden.

Mi 27.11. 18:00 Uhr
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Auf sich allein gestellt, während ihre männlichen Familienmitglieder selbst in den Kampf gezogen waren, bildeten Frauen im Laufe der Geschichte immer wieder die ideale Angriffsfläche für Soldaten und andere Täter, die ihre Wege kreuzten. Doch wer kümmert sich nach den schrecklichen an ihnen verübten Taten um diese Frauen? Die Ärztin Monika Hauser ist eine derjenigen, die nicht länger wegschauen wollte. Deshalb gründete die in Laas im Vinschgau geborene Gynäkologin die Frauenrechtsorganisation medica mondiale, welche sich als Hilfsprojekt Frauen zuwendet, die Opfer sogenannter „sexualisierter Kriegsgewalt“ geworden sind.

Die Regisseurinnen Evi Oberkofler und Edith Eisenstecken dokumentierten Monika Hausers Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten wie dem Kosovo, Liberia, Uganda, Sri Lanka und Afghanistan. Denn auch wenn das Kampfgeschehen irgendwann endet, bleibt das Trauma eines sexuellen Übergriffs bei vielen betroffenen Frauen bestehen.

DE 2017 | Regie: Evi Oberkofler, Edith Eisenstecken | ab 12 Jahren | 82 Minuten
Vorstellungen
Mi, 27.11.
18:00