Leid und Herrlichkeit

Tief melancholische, manchmal ambivalente, aber letztlich doch zu Herzen gehende Selbstreflexion eines großen Regisseurs.

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Regisseur Salvador Mallo entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valencia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf die Jahre zurück, in denen er als Regisseur große Erfolge feierte, schmerzliche Verluste hinnehmen musste, aber auch zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben….

Wenn Pedro Almodóvar einen neuen Film fertig hat, dann wird er (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) auch in Cannes laufen. Drei Jahre nach dem ungewöhnlich ruhigen, fast zurückhaltenden „Julieta“ ist auch „Leid und Herrlichkeit“ wieder ein introspektiver Film, wenngleich auf größerer Leinwand aufgetragen und wieder mit Almodóvars Muse Antonio Banderas in der Hauptrolle: eine Art Alterswerk des fast 70-jährigen Regisseurs, ein Glaubensbekenntnis über Kunst, Leben und Liebe.

»Ein großer Film von einem großen Regisseur.« (programmkino.de)

Dolor y Gloria | ES 2019 | Regie: Pedro Almodóvar | Mit: Antonio Banderas, Penélope Cruz, Asier Etxeandía | ab tba Jahren | 113 Minuten