Layla M.

Mijke de Jongs neunter vielfach preisgekrönter Spielfilm schildert eindrucksvoll den Weg einer jungen Frau in die Radikalisierung.

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(DF)
Movie Artwork

Die 18-jährige Layla (Nora El Koussour) lebt in Amsterdam, ist klug und dickköpfig. Ihre Eltern stammen aus Marokko. Im Spannungsfeld zwischen niederländischer und marokkanischer Identität muss sie sich tagtäglich den verstärkten Vorurteilen einiger Mitmenschen gegenüber Muslimen stellen. Der Terrorismus beeinflusst so indirekt ihr eigenes Leben. Ihre Antwort darauf ist der Beitritt zu einer Gruppe, die sich, wie sie, vertieft ihrem Glauben widmet. Dort lernt sie den charismatischen Abdel (Ilias Addab) kennen und lieben. Nach einer Verhaftung wegen Teilnahme an einer Demonstration, flieht Layla mit Abdel und ihr ganzes Leben verändert sich schlagartig.

„Schauspieltalent Nora El Koussour, die die Titelrolle spielt, lässt nicht nur die unzähmbare Geisteskraft ihrer Figur vom Bildschirm strahlen, sie zeigt in diesem feinfühligen Filmporträt auch Layla’s (fehlgeleiteten) Idealismus.“ (De Telegraaf)

NL/BE/DE/JO 2016 | Regie: Mijke de Jong | Mit: Nora El Koussour, Ilias Addab, Hassan Akkouch | ab 12 Jahren | DF | 100 Minuten