Stell dir vor, ein geheimnisvoller Zwerg taucht an Silvester bei dir auf, behauptet Gott zu sein. Eine schwarze Komödie aus Spanien.

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(DF)
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Ein abgelegenes Landhaus inmitten einer idyllischen Berglandschaft klingt nach der perfekten Unterkunft, um dort mit der ganzen Familie gemütlich Silvester zu feiern. Doch ein geheimnisvoller Zwerg stört die Feierlichkeiten, denn er behauptet, Gott zu sein. Für alle Anwesenden hat er obendrein noch eine schlechte Nachricht: Sobald die Sonne aufgeht, wird die ganze Menschheit ausgelöscht sein. Doch Gott gewährt der Familie die Möglichkeit, zwei aus ihrem Kreise auszuwählen, die die Apokalypse überleben werden. Nun liegt das Schicksal der gesamten Menschheit in den Händen von einem depressiven Mann, einem Ehepaar, das keine Kinder bekommen kann und eines alten Herren mit Herzproblemen. . Jeder möchte natürlich zu den Überlebenden gehören, doch wie weit sind sie bereit, für die anderen zurückzustecken?

Im zweiten Drittel des Films laufen sie zur Hochform auf, gewähren tiefe Einblicke in ihr seichtes Gedankengut und in ihre fiesen Charaktere. Beinahe kommen sie ins Philosophieren, streifen Glaubensfragen und machen doch haarscharf vor jeder Einsicht halt. (Programmkino.de)

Mit einer schwarzen Komödie, die teils von Alex de la Iglesia und dem frühen Jean-Pierre Jeunet inspiriert ist, gibt das bereits für seine Kurzfilme prämierte spanische Regieduo Caye Casas und Albert Pinto sein Langfilmdebüt.

Matar a dios | ES/FR 2017 | Regie: Caye Casas Albert Pintó | Mit: Itziar Castro, Eduardo Antuña, Emilio Gavira | ab 16 Jahren | 93 Minuten