Glücklich wie Lazzaro

Beruht auf einer wahren Begebenheit: Jahrelang hielt eine italienische Adlige ihre Landarbeiter in einer Art Leibeigenschaft.

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(DF)
Movie Artwork

Der gutmütige Lazzaro lebt als Knecht auf einem italienischen Bauernhof und kümmert sich um alles, was so anfällt, egal ob es Haus oder Hof betrifft. Ihm erscheint es ganz normal, dass er von der Familie ausgenutzt wird, so wie diese sich auch nicht darüber wundert, dass alle Familienmitglieder Leibeigene der Marquesa Alfonsina de Luna sind und wiederum von dieser ausgebeutet werden. Doch sie irren, denn die Zeit der Leibeigenschaft ist schon lange vorbei, und als sie diesen Irrtum aufdecken, muss sich die Sippe plötzlich in der Moderne zurechtfinden.

Mit ihrem dritten Film etabliert sich Alice Rohrwacher als höchst originelle und bedeutende Stimme des italienischen Gegenwartskinos und legt ein Werk vor, das den Spagat schafft, zugleich zeitlos und aus der Zeit gefallen, sozialkritisch und märchenhaft, naiv und weise zu sein.

»Meisterhaft lässt Regisseurin Alice Rohrwacher in ihrem poetisch-märchenhaften und zugleich krass realistischen Film das neorealistische italienische Kino auferstehen« (Programmkino.de)

Lazzaro Felice | IT/DE 2018 | Regie: Alice Rohrwacher | Mit: Adriano Tardiolo, Alba Rohrwacher, Tommaso Ragno | ab 12 Jahren | DF | 125 Minuten