Mehrere Milliarden Tonnen Erde werden durch Menschen jährlich bewegt - mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit.

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Filmemacher Nikolaus Geyrhalter begibt sich wieder auf Spurensuche. In seinem neuen Film ERDE zeigt er, wie die Menschheit unseren Planeten in einem kurzen Zeitraum mehr verändert hat als alle Naturphänomene. Mit Bohrern, Baggern, Dynamit und Fördermaschinen wurde der Erde ihr fester Rohstoff abgetrotzt – sei es nun in Kohlebergwerken oder in Steinbrüchen. Die Folge ist ein Wandel des Angesichts der Welt, der irreversibel ist…

Der Film beschränkt sich aber nicht nur auf eine visuelle Darstellung der jeweiligen Arbeiten, sondern lässt auch Menschen zu Wort kommen, die über ihr Schaffen sprechen. Oft schwingt dabei erstaunlicherweise eine gewisse Selbstkritik über das eigene Tun mit, beschreiben Arbeiter fast mit Bedauern die Veränderungen, die sie an der Natur vornehmen. Wie ein sinnliches Verhältnis mutet es dann wieder an, wenn vom Kampf gegen die Natur die Rede ist, den der Mensch – natürlich – gewinnen wird.

»Hier werden Konsequenzen des menschlichen Handelns […] auf eindrucksvolle Weise gezeigt.« (programmkino.de)

AT 2019 | Regie: Nikolaus Geyrhalter | ab 0 Jahren | 121 Minuten