Das Geheimnis von Neapel

Eine Begegnung. Ein Verbrechen. Eine Stadt voller Geheimnisse. Ferzan Ozpeteks neuer Film entzieht sich gängigen Genrekategorien.

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(DF)
Movie Artwork

Adriana (Giovanna Mezzogiorno) besucht im geheimnisvoll-nächtlichen Neapel eine Party, wo sie bald nur noch ein einziger Gast interessiert: Die provokativen Blicke des jüngeren, gutaussehenden Andrea (Alessandro Borghi) lassen sie nicht los. Adriana lässt sich von ihm verführen und sie verbringen die Nacht zusammen. Danach ist Adriana überglücklich, als Andrea sagt, dass er sie am nächsten Abend wiedersehen will. Doch am vereinbarten Treffpunkt wartet Adriana vergebens auf ihn. War alles zu gut, um wahr zu sein?

Der neuste Film von Regisseur Ferzan Ozpetek („Hamam – Das türkische Bad“, „Männer al dente“) beginnt mit einer langen, ausgeklügelten Kameraeinstellung, die sich ganz der altehrwürdigen Stadt Neapel und ihrer stilvollen, detailreichen Architektur widmet. Die Stadt wird neben den talentierten beiden Hauptdarstellern zum heimlichen Star in diesem Strudel der Ereignisse, der den Zuschauer immer weiter mitreißt. Sinnlichkeit, Magie und Erotik machen diese Geschichte aus, die sich klaren Genrezuordnungen entzieht und immer wieder mit den Mysterien der Stadt und ihren alten Traditionen punktet.

»Virtuos zwischen Liebesdrama, Psychothriller und Geistergeschichte balancierend […].« (Filmdienst)

Napoli Velata | IT 2017 | Regie: Ferzan Ozpetek | Mit: Giovanna Mezzogiorno, Alessandro Borghi, Maria Pia Calzone | ab 12 Jahren | DF | 113 Minuten