ALARM IN PEKING

Ein zur Zeit des Boxeraufstandes gegen die europäischen Kolonialisten in China im Jahre 1900 spielender Kriegs- und Abenteuerfilm.

DF
Movie Artwork

Herbert Selpins propagandistischer NS-Spielfilm aus dem Jahr 1937 transportiert die Vorstellung einer verschworenen Gemeinschaft verschiedener Nationen gegen einen gemeinsamen Feind. Der historische Abenteuerfilm spielt im Jahr 1900 zur Zeit des chinesischen „Boxeraufstands“ gegen die europäischen Kolonialisten. In einer Blockstation an der chinesischen Eisenbahn werden zwei europäische Telegrafisten erschossen. Um die Täter einzuholen, lässt Oberleutnant Brock den nächsten Zug anhalten und seine Reiterpatrouille samt Pferden nach Tientsin bringen. In ebendiesem Zug schmuggelt der chinesische Angestellte eines deutschen Fabrikanten für landwirtschaftliche Maschinen Granaten. Tu-Hang – in Wahrheit Anführer der Boxer – nutzt die Anwesenheit der Schwester des Fabrikanten, Maria, um einer Kontrolle der Ladung zu entgehen. In Tientsin angekommen, lässt Maria sich überzeugen, die Kisten nach Peking zu bringen. Dort hält sich ihr alter Bekannter, der englische Offizier Cunningham, auf. Cunningham geht davon aus, Maria sei seinetwegen nach Peking gekommen, muss aber feststellen, dass Brock ihm zum Konkurrenten um die junge Frau geworden ist. Als die dank Tu-Hang gut bewaffneten Chinesen während einer englischen Festivität angreifen, müssen die beiden Rivalen ihre Differenzen überwinden und gemeinsam mit Soldaten anderer Nationen gegen die chinesischen Aufständischen kämpfen.

ALARM IN PEKING | DE 1937 | Regie: Herbert Selpin | Mit: Gustav Fröhlich, Peter Voß, Paul Westermeier, u.a. | ab 0 Jahren | 90 Minuten