Don Cheadle setzt in Miles Ahead auf eine indirekte Annäherung an Miles Davis.
Am Mittwoch, 30. September, laden wir von 19.30 Uhr zum Besuch des Films »Miles Ahead« ein, mit dem der Schaupieler Don Cheadle sein Regiedebut hatte. Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es einen Plattenklatsch mit Bart Dewijze.
Cheadel nähert sich dem Jazzgiganten Miles Davis in indirekter Weise an und kreiert mit dem Film kein klassisches Biopic. Der Film wird im Rahmenprogramm des zum dritten Mal organisierten Festivals BlackForestJazz gezeigt.
In den späten 1970er-Jahren war Miles Davis fünf Jahre lang abgetaucht; Schaffenskrise, Drogenrausch, Paranoia, Weltflucht – und schließlich eine Rückkehr mit Aplomb und musikalischer Selbst-, Neu-(er)findung. Don Cheadles Regiedebüt – ein Herzensprojekt, bei dem er am Drehbuch mitschrieb, mitproduzierte und die Hauptrolle übernahm – bedient sich strukturell der Techniken des Jazz, um eine wilde Gauner-Story auf jene Zeit zu improvisieren, in der zugleich ein Biopic miterzählt wird.
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