Spannender Blick auf die Darstellung des Holocausts in Filmen
Welche Bilder haben Filmemacher in den vergangenen Jahrzehnten für das Kino und das Fernsehen geschaffen, um den Holocaust in den unterschiedlichsten Produktionen darzustellen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Experimentalfilm »Holofiction«, den wir am Samstag, 3. Oktober, um 19 Uhr im Reuchlinhaus (Jahnstraße 42) präsentieren. Besonders freuen wir uns, dass Regisseur Michal Kosakowski persönlich nach Pforzheim kommt. Im Anschluss an die Vorführung können wir mit ihm über seinen Film sprechen.
Für »Holofiction« hat Kosakowski Ausschnitte aus Tausenden Spielfilmen und Fernsehserien gesichtet und zu einer eindringlichen Montage verbunden. Er zeigt, wie sich bestimmte Motive und Erzählweisen über Jahrzehnte wiederholen. Dabei fordert uns der Film heraus, genauer hinzusehen: Welche Vorstellungen vom Holocaust prägen diese Bilder? Was können fiktionale Filme vermitteln, und wo stoßen sie an Grenzen?
Wir laden Euch herzlich ein, »Holofiction« mit uns zu sehen, Fragen zu stellen und mit Michal Kosakowski ins Gespräch zu kommen.
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Schlossberg 20 | 75175 Pforzheim


