Manhattan

Lakonisch, intellektuell und stilsicher taucht Woody Allen in den Beziehungsdschungel eines New Yorker Intellektuellen ein. Die britische Zeitung THE GUARDIAN wählte MANHATTAN zum besten Woody-Allen-Film aller Zeiten!

Fr 15.12.
(DF)
Movie Artwork

Manhattan, im Herzen von New York: Wir tauchen ein in den Beziehungsdschungel männlicher Intellektueller. Im Mittelpunkt steht Isaac, ein 42-jähriger Gagschreiber für TV-Shows, der weder mit seinem Beruf noch mit seinem Privatleben zufrieden ist. Zwei gescheiterte Ehen hat er schon hinter sich, und auch seine Beziehung zu der 17-jährigen Tracy ist problematisch. Und dann verliebt er sich auch noch in Mary, die Geliebte seines besten Freundes. Zu diesem Tohuwabohu kommt noch, dass Isaacs Ex-Frau ein enthüllendes Buch über ihre gemeinsame Ehe veröffentlicht.

Was macht diesen Film eigentlich so besonders? Dass es einer riskiert hat, gegen Hollywood und die ganze Welt, das bunte New York schwarzweiß und melancholisch zu fotografieren? Die traumhafte Musik von Gershwin? Die Schauspieler? Die Story? Ich glaube, Woody Allens Geschick, uns Szenen aus dem Leben seiner Hauptperson so zu zeigen, dass wir glauben, es wäre einer von uns. Wir machen uns ja auch mehr Probleme, als nötig wären als Hilfsmittel gegen Langeweile; dass man den Job so satt hat, dass man ihn hinschmeißen möchte: wer hat noch nie mit dem Gedanken gespielt? Und das Herumpendeln zwischen zwei Lieben, die beide aus verschiedenen Gründen nicht das Wahre sind, die man aber auch nicht beenden möchte dieses ganze verdrehte Kuddelmuddel, das doch unser Leben ist das ist Woody Allens großes Thema und er meistert es (im Film wenigstens).

„In der Tat ist es erstaunlich, was aus dem Sprachkomiker Woody Allen im Laufe der Zeit für ein Regisseur geworden ist, welche Sicherheit, Lakonie des Handwerkers er sich angeeignet hat. Manhattan ist ohne Zweifel der Gipfel seiner Karriere, Manhattan ist Woody Allens Lichter der Großstadt.“ (Frankfurter Rundschau)

„Allens Komik funktioniert immer dann am besten, wenn er seine eigenen existenziellen Ängste und Sehnsüchte mit bissiger Selbstironie und Sarkasmus in Szene setzt. “ (filmstarts.de)

DIE IM MONATSPROGRAMM ANGEKÜNDIGTE VORFÜHRUNG VON DER STADTNEUROTIKER MUSS LEIDER AUSFALLEN UND WIRD DURCH DIESE VORFÜHRUNG ERSETZT.

 

MANHATTAN | USA 1978 | Regie: WOODY ALLEN | ab 12 Jahren | DF | 96 Minuten