Machines

Ohne zu kommentieren wird die Arbeit in einer Textilfabrik in Gujarat geschildert. Ein kritischer Kommentar zur Globalisierung.

Mi 14.03.
Movie Artwork

Eine riesige Textilfabrik in Gujarat, Indien: Hier wird produziert, was bei uns für wenig Geld über die Ladentheken von Bekleidungsgeschäften geht. Die Gänge in der Fabrik sind unübersichtlich, die Arbeit ist hart und unmenschlich. Die Industrialisierung, die im Gebiet Sachin unreguliert passierte, vergrößerte die Kluft zwischen dem Westen und den Entwicklungsländern: Bei uns wurden Arbeiter durch Gesetze geschützt, in Indien herrschten Arbeitsbedingungen wie in den ersten Fabriken der Menschheitsgeschichte. In „Machines“ zeigt Regisseur Rahul Jain, dass sich nicht viel verbessert hat. Er zeigt tausende Arbeiter, die jeden Tag in derselben Umgebung schuften und leben. Einige der Ausgebeuteten interviewt er. Es wird klar: Wenn sie sich nicht zusammenschließen, werden sie Gefangene der kapitalistischen Maschine bleiben…

IN/DE/FI 2016 | Regie: Rahul Jain | ab 0 Jahren | 71 Minuten
Vorstellungen
Mi, 14.03.
19:00
Evangelisch – Methodistische Kirche | Maximilianstraße 28
Mit Gespräch und Kurzvortrag: Nach dem Film gibt Dr. Sarah Säckel von der Clean Clothes Campaign (CCC) Informationen darüber, wie man sich als Verbraucher in diesem undurchsichtigen Markt orientieren kann und fair produzierte Kleidung erkennt. In Kooperation mit der Volkshochschule und Greenpeace