Paracelsus – Ein Landschaftsessay

Paracelsus - Ein Landschaftsessay

Die Form des Essays ermöglicht, jenseits nur akademischer Vermittlung, poetische Zwischenwelten filmisch erlebbar zu machen.
DF
Die Zuschauerinnen und Zuschauer erleben einen Einblick in eine vielfach versunkene Welt von Vergessenem und Unbekanntem. Vergegenwärtigt werden Natur, Spiritualität, Kulturchristentum, Volkskunde, Sagenhaftes, ein Füllhorn von Geschichten, präsentiert aus authentischem Erzählen. Zur Zeit der Renaissance hat Theophrastus von Hohenheim (1493-1541), genannt Paracelsus, eine Ausstrahlung mit kosmopolitischen Dimensionen, den Blick in das leuchtende Weltall nicht ausgeschlossen. Über Elementargeister wie die Nymphen nahe dem Flughafen Kloten bis zu Maria als der «Frau Gottes» kommt in landschaftlichen und volkskundlichen Bildern die Weiblichkeit der Natur und des Göttlichen zum Ausdruck. Unweit eines Mühlerades aus der einstigen Behausung eines Propheten aus dem Bauernkrieg ist das Goldschürfen im Entlebuch thematisiert und filmisch veranschaulicht. In der grandiosen Landschaft des Safientals erfahren wir, wie zur Zeit der Reformation Gemeinschaft stattfand.
Credits

CH 2021 | Regie: Erich Langjahr, Silvia Haselbeck | Mit: Pirmin Meier, Bruder Gerold Zenoni, Stefan Hess | ab 16 Jahren | DF | 108 Minuten

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