Die Geschichte vom Brandner Kaspar

Verfilmung des populären bayerischen Volksstücks, in dem der Brandner Kaspar den Tod überlistet und ihm ein Schnippchen schlägt.

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Der Tegernseer Büchsenmacher Brandner Kaspar hat es faustdick hinter den Ohren und hält sich mit Wilderei in den umliegenden Wäldern über Wasser. Kurz vor seinem 70. Geburtstag steht der Boanlkramer vor der Tür, um den Brandner Kaspar ins Jenseits zu geleiten. Doch der wehrt sich mit allen Mitteln gegen die Abberufung. Er bietet dem Sensemann einen Schnaps an, dann noch einen und noch einen. So beginnt ein fröhliches Saufgelage mit anschließendem Kartenspiel, an dessen Ende der Brandner Kaspar 21 zusätzliche Jahre gewonnen hat. Im Himmel aber, wo Petrus das Goldene Buch führt, fällt auf, dass ein Toter fehlt. Noch kann sich der Boanlkaspar rausreden, doch die Probleme sind vorprogrammiert…

Mit der dritten Verfilmung der Kurzgeschichte von Franz von Kobell – nach Joseph von Bakys Kinofilm von 1949 und Kurt Wilhelms Fernsehfassung von 1975 – nimmt sich Joseph Vilsmaier eines klassischen bayerischen Stoffes an, der sich auf spielerische Weise mit der Angst vor dem Sterben beschäftigt. Mit Franz Xaver Kroetz in seiner ersten Kinorolle seit mehr als 25 Jahren in der Titelrolle und Michael Bully Herbig als Boanlkramer gelangen zwei Besetzungscoups: Die beiden Stars stellen sicher, dass sowohl das dramatische wie auch komische Potenzial voll ausgeschöpft werden.

DE 2008 | Regie: Joseph Vilsmaier | Mit: Franz Xaver Kroetz, Michael Bully Herbig, Lisa Maria Potthoff | ab 6 Jahren | 100 Minuten