Cobain

Ein Jugendlicher nimmt selbst die Zügel in die Hand, um seine selbstzerstörerische Mutter vom Drogenkonsum abzubringen.

Movie Artwork

Cobain hat’s nicht leicht: Zwar liebt seine Mutter ihren „kleinen Mann“, ist auf ihre unvergleichliche Art liebenswert verrückt und cool drauf, aber durch ihre Drogenexzesse gerät sie immer wieder außer Kontrolle. Und jetzt ist sie auch noch erneut schwanger, obwohl sie schon für Cobain nicht sorgt, der mit seinen 15 Jahren im Kinderheim lebt.
Aber Mia weigert sich, einen Entzug zu machen und Cobain sucht Zuflucht bei einem Zuhälter, der junge Prostituierte beschäftigt. Doch eines Tages steht seine Mutter wieder vor der Tür und nur er kann sie und sein zukünftiges Brüderchen retten. Also trifft er eine radikale Entscheidung.

„Cobain“ feierte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2018. Der sechste Spielfilm der niederländischen Autorenfilmerin Nanouk Leopold ist eine bewegende Mutter-Sohn-Geschichte von schmerzhafter Leichtigkeit. Absolut berührend und bei aller Härte voll flirrender Lebensenergie – bis hin zu einem schier atemraubenden Finale.

NL/BE/DE 2018 | Regie: Nanouk Leopold | Mit: Bas Keizer, Naomi Velissariou, Wim Opbrouck | ab 16 Jahren | 94 Minuten