Semiautobiographischer Film von Nadav Lapid, für den er auf der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde.

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(DF)
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Der junge Israeli Yoav hat nur einen drängenden Wunsch: Er will nichts mehr mit seinem Vaterland zu tun haben und stattdessen Franzose sein – auch wenn er die Sprache nur mit Hilfe eines Wörterbuchs spricht. Leider entpuppt sich sein Vorhaben vor Ort in Paris als nicht ganz so einfach, wie Yoav sich das gedacht hat. Und auch die Freunde, die er an der Seine findet, sind anders, als der junge Mann das gewohnt ist.

Basierend auf eigenen Erfahrungen erzählt Nadav Lapid hintergründig und mit trockenem Humor von der Schwierigkeit, neue Wurzeln zu bilden. Der Versuch, zu sich selbst zu finden, weckt die bösen Geister der Vergangenheit und existenzielle Abgründe tun sich auf. Eine tragikomische Hommage an die Nouvelle Vague, ein rauschhafter Trip durch das Paris von heute, eine unsentimentale Geschichte über den Versuch, in einem neuen Leben anzukommen.

»„Synonymes“ ist schräg, sperrig, besonders und absolut herausragend.« (filmstarts.de)

FR/DE 2019 | Regie: Nadav Lapid | Mit: Quentin Dolmaire, Louise Chevillotte, Gaël Raes | ab 12 Jahren | 123 Minuten