Zeit für Utopien – Wir machen es anders

Vier Initiativen zum Thema Nachhaltigkeit zeigen anschaulich, wie aus gesellschaftlichem Einsatz im Kleinen Projekte großer Tragweite werden können.

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Eine Welt im Umbruch: Der Kapitalismus, wie er aktuell existiert, fordert als Geschäfts- und Gesellschaftsmodell große Opfer in sozialer und ökologischer Hinsicht. Dass die Vorgänge oft nicht sonderlich zukunftsfähig sind, ist nichts Neues. In vielen Ländern entwickeln Menschen getrennt von großen Unternehmen Initiativen, um Probleme nachhaltig zu lösen. Vier davon werden hier vorgestellt: Die Versorgung von 1,5 Millionen Menschen mit frischen, regionalen Lebensmitteln, urbanes Wohnen mit geringem Energieverbrauch, ein fair produziertes Smartphone und eine Teefabrik in Selbstverwaltung.

Kurt Langbeins Dokumentation zeigt anschaulich, wie aus anfangs kleinen Ansätzen wirkungsvolle Projekte mit größerer Reichweite werden können. Keines dieser Projekte ist ein Allheilmittel oder groß genug, um auf globaler Ebene wirken zu können. Doch beweisen sie, dass mit etwas Einsatz und Begeisterung viel mehr möglich ist, als manch einer glauben mag. Der Wandel beginnt im Kleinen und kann so langfristig zu einer allumfassenden Veränderung führen.

»[…] Kurt Langbeins filmische Suche nach einer Alternative zum wachstumsorientierten Kapitalismus zeigt nicht nur Träumer, die eine bessere Welt herbeireden wollen, sondern auch Menschen mit sehr konkreten Vorstellungen, wie eine solche zu erreichen wäre.« (Kino-Zeit)

AT 2018 | Regie: Kurt Langbein | ab 0 Jahren | 98 Minuten