Nur wir drei gemeinsam

Ihre Geschichte beginnt im Iran und endet in Frankreich: In den späten 70ern müssen Hibat, Fereshteh und ihr kleiner Sohn Nouchi vor den Repressalien Ayatollah Khomeinis fliehen.

Fr 21.07.
(DF)

Ihre Geschichte beginnt im Iran und endet in Frankreich: Hibat, Fereshteh und ihr kleiner Sohn Nouchi müssen in den späten 70er Jahren aus ihrer Heimat fliehen. Nachdem sie an vorderster Front gegen das brutale Regime des Schahs gekämpft haben, ist das Aktivistenpaar kurz darauf den Repressalien der Schergen Ayatollah Khomeinis ausgeliefert. Als das Leben für die Familie immer bedrohlicher wird, entschließen sie sich zu der gefährlichen Flucht über die Berge, in die Türkei und schließlich in das Land ihrer Träume – das Land der Menschenrechte. Der Neuanfang gelingt, wenn auch zunächst in der Banlieue, und der Kampf gegen die islamischen Fundamentalisten wird im Exil fortgesetzt. Mehr und mehr jedoch verblasst das Bild von der Heimat und das Engagement des Ehepaars konzentriert sich auf das, was vor Ort ist. Als Sozialarbeiter, die sich unermüdlich für das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen einsetzen, finden sie am Ende ihren Platz in der neuen Gesellschaft.

Nous 3 ou rien | FR 2016 | Regie: Tabib Kheiron | Mit: Gérard Darmon, Leïla Bekhti, Tabib Kheiron, u.a. | ab 12 Jahren | DF | 102 Minuten