Call Me By Your Name

»Sinnliches Gefühlskino, wie es eben nur die Italiener mit solch raffinierter Grandezza beherrschen.« (programmkino.de)

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(DF)
Movie Artwork

Das Leben steckt voller Möglichkeiten für den 17-jährigen Elio, Sohn eines amerikanischen Professors im Italien der frühen 80er Jahre. Es entwickelt sich eine radikal romantische Liebesgeschichte zwischen dem 17-jährigen, ungestümen Schöngeist und dem 24-jährigen Assistent seines Vaters. Höhepunkt: Ein bewegendes Vater-Sohn-Gespräch, wie es großartiger im Kino wohl noch nicht zu sehen war.

Der dritte Film des italienischen Regisseurs Luca Guadagnino, geschrieben von dem legendären James Ivory, der zunächst auch Regie führen sollte, nach einem Roman von Andre Aciman, erzählt die Geschichte einer sexuellen Erweckung und einer schwulen Liebe. Ein Coming-Out-Film ist „Call Me By Your Name“ dennoch nicht, weil es gar nicht so sehr darum geht, dass sich hier ein junger Mann in einen anderen Mann verliebt, sondern um dieses unvergleichliche und prickelnde Gefühl des Verliebens selbst, um das sich Verlieren und Fallenlassen, um diesen Glaubenssprung, dass nichts so sehr zählt wie dieses Gefühl. Dabei geht es durchaus auch explizit zu: Die Szene mit dem Pfirsich ist jetzt schon ein erotischer Klassiker. Für wen Elios Herz schlägt, ist nicht so wichtig wie die Tatsache, dass es überhaupt für Jemanden schlägt.

»Ein purer Rausch, schwelgerisches, kluges Kino in Reinkultur, mit Figuren, denen man stundenlang zuschauen könnte. Kurz: ein Meisterwerk.« (Blickpunkt: Film)

IT 2017 | Regie: Luca Guadagnino | Mit: Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg | ab 12 Jahren | DF | 133 Minuten