Moon
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Es war eines der Highlights der Festivalsaison 2009: Das Science-Fiction-Drama "Moon" von Duncan Jones, der mit seinem Langfilm-Regiedebüt eine beeindruckende Visitenkarte hinterlässt.
Seit drei Jahren ist Sam Bell auf der dunklen Seite des Mondes stationiert. Allein überwacht er dort für Lunar Industries die Förderung von Rohstoffen, die die Energieprobleme auf der Erde lösen. Drei Wochen noch, dann soll er wieder abgelöst und heimgeschickt werden - zu seiner Frau und seiner Tochter, die vor seiner Mission eine schwere Zeit zu durchleben hatten. Für Sam ist es höchste Zeit, nach Hause zu kommen: Er leidet schwer an Lagerkoller und glaubt bisweilen, sich selbst zu sehen. Nach einem Unfall wird er gerettet - von einem Mann, der tatsächlich so aussieht wie er und behauptet, er sei Sam Bell. Mit einem großartigen Science-Fiction-Drama in der Tradition von "2001" und "Lautlos im Weltraum" gibt David Bowies Sohn Duncan Jones ein aufsehenerregendes Regiedebüt. Befeuert von einem wirklich spektakulären Auftritt von Sam Rockwell in einer Doppelrolle, nimmt sich die ebenso bedächtig wie konzentriert erzählte Geschichte über den einsamsten Menschen der Welt, der zunehmend erkennen muss, dass sein Leben auf Sand gebaut ist, viel Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Das tut sie dann aber in der exzellent designten Produktion, der man das Minibudget von fünf Mio. Pfund niemals ansieht, mit Wucht.
GB 2009 | Regie: Duncan Jones | Mit: Sam Rockwell, Dominique McElligott, Kaya Scodelario, Benedict Wong | ab 12 Jahren | 97 Minuten