Kommunales Kino Pforzheim

Die geteilte Klasse (teilw. poln. OmU)

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Filmbild Die geteilte Klasse
Eine Dokumentation über schlesische Kindheit zwischen Deutschland und Polen. Der Autor Andrzej Klamt macht sich auf die Suche nach ehemaligen Klassenkamerad/innen.
Eine Schulklasse im polnischen Bytom (früher Beuthen). Die ehemaligen Schüler, heute um die 45 Jahre alt, sind zur Hälfte nach Deutschland ausgewandert, nach und nach in den Westen »verschwunden«. Die andere Hälfte der Klasse blieb in Polen. Die ehemaligen Schüler der geteilten Klasse stehen für Schicksale und Empfindungen von vielen hunderttausenden Menschen deutscher Herkunft aus Osteuropa, die vor allem in den 70er und 80er Jahren in die damalige BRD eingewandert sind. Diese bis heute »schweigende« Minderheit kommt in diesem sehr persönlichen Film ausführlich zu Wort und erzählt die Geschichte ihrer Kindheit im damals kommunistischen Polen, der Ausreise in den »goldenen Westen«, wie der schweren ersten Jahre in Westdeutschland. Heute sind die meisten von ihnen in der deutschen Gesellschaft angekommen. Doch wie ticken diese Einwanderer und wie hat das Leben sie geformt? Und was ist aus den in Polen Gebliebenen geworden? »Die geteilte Klasse« behandelt ein bisher kaum beachtetes Thema in der öffentlichen Wahrnehmung sowohl der deutschen als auch der polnischen Öffentlichkeit: die Integration der sogenannten Spätaussiedler (Deutschstämmige aus Polen) in der Bundesrepublik Deutschland. Es ist die Geschichte von unzähligen Neubürgern der BRD, die nicht so berühmt geworden sind wie Miroslav Klose oder Lukas Podolski, gleichwohl eine ähnliche Vorgeschichte haben.
DE/PL 2011 | Regie: Andrzej Klamt | ab 0 Jahren | teilw. poln. OmU | 79 Minuten

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