Geschichte des Kommunalen Kinos Pforzheim

Das Kommunale Kino Pforzheim kann inzwischen auf eine fünfundzwanzigjährige Geschichte zurückblicken.

Filmgruppe im Goldenen Anker

Erste Aufführungsstätte war das soziokulturelle Zentrum GoldenerAnker im Pforzheimer Stadtteil Dillweißenstein. Die Sitzgelegenheiten waren gewöhnliche Holzstühle. Als Vorführraum diente ein Nebenraum, der jedesmal umgeräumt werden musste. Wer sich vor Augen hält, dass die Filme mit einem tragbaren Projektor präsentiert wurden, gewinnt eine Vorstellung von der damaligen Atmosphäre. Das Motto “Andere Filme anderszeigen!” hatte also seine Berechtigung. Der alte Zeitungsausschnitt zeigt die Anfänge des Kommunalen Kinos Pforzheim:

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Cinéma in der Jägerpassage

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Ein Schritt zur Professionalisierung und Institutionalisierung war die Vereinsgründung im Jahr 1984. Gründungsmitglieder waren Walter Kindlein, Dieter Weber, Annabell Volz, Eva-Maria Riehl, Margit Reinhardt und Peter Schlittenhardt. 1986 zog das Kino vom Goldenen Anker in dieangemieteten Räume des Cinéma, einem stillgelegten Kino in der Innenstadt Pforzheims. Das Cinéma lag im Untergeschoss und hatte 99 Sitzplätze.

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Kommunales Kino Pforzheim am Schlossberg

Seit September 2003 hat das Kino seinen Standort im Neubau der Stadtbau GmbH Pforzheim. Mit dem Ortswechsel war auch ein Namenswechsel verbunden. Heute heißt das Kino Kommunales Kino Pforzheim. Der Umzug brachte dem Kino viele neue Besucher. Von der Planung zur Realisierung des Umzugs war es ein langer Weg…

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…von der Idee

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…bis zur akkustischen Feinabstimmung mit Testpublikum…

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und bis zur jetzigen Geschäftsführerin Christine Müh,

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die das Kommunale Kino mit großen Erfolg zu einem gut besuchten Kulturort der Stadt Pforzheim gemacht hat.