Erster Preis für das Jahresprogramm 2015

Hauptpreis der Kategorie »Kino, das verbindet«

Nach fünfzehn Jahren wurde der Kinopreis des Kinematheksverbundes, der jährlich Kommunale Kinos und filmkulturelle Initiativen für herausragende Programme und kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur würdigt, novelliert.

In Kategorie III, „Kino, das verbindet“, wurden nachhaltige Kooperationen mit politischen, sozialen und kulturellen Einrichtungen, Initiativen für eine gesellschaftliche Teilhabe der Bürger und Bürgerinnen sowie interkulturelle Kinokonzepte ausgezeichnet. Wir durften uns über den ersten Platz in dieser Kategorie freuen.

Jurybegründung:
»Den Hauptpreis erhält das Kommunale Kino Pforzheim dafür, dass es Interaktion und Verständigung nicht nur programmiert, sondern lebt: Filmisch, menschlich und geographisch bringen die Macher Filmkunst kontinuierlich und in schwieriger ökonomischer Lage dorthin, wo Kino sonst nicht zu finden wäre.«

Wieder ein Zweiter Platz für das Jahresprogramm 2013

2. Preis: Kommunales Kino Pforzheim, Pforzheim

Am 13. September 2013 wurde in Berlin wieder der Kinopreis des Kinemathekenverbundes verliehen. In vier Kategorien mit je drei Preisen wurden 12 Kommunale Kinos für ihre herausragende Programmarbeit prämiert und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deutschland gewürdigt.


Hier die Begründung der Jury:

Kategorie III: Kommunales und soziales Engagement vor Ort
„Den zweiten Preis vergibt die Jury an ein Kino, das sich kontinuierlich und unermüdlich um sein Publikum bemüht und sich durch seine engagierte Arbeit vor Ort einen festen Platz im Stadtgeschehen erobert hat. Das Kommunale Kino Pforzheim ist mit einem Saal das einzige Kino vor Ort, das anspruchsvolle Filme zeigt. Das ansässige Multiplex bleibt mit nur wenigen Ausnahmen im Crossover- Bereich dem Mainstream treu. Dieser Situation begegnet das Koki mit einem kunstvollen Spagat zwischen kommunaler Filmarbeit und kommerziellem Arthousekino. Und dies ist bei nur einer Leinwand eine echte Herausforderung.
Christine Müh und ihr Team fordern ihr Publikum, ohne es zu überfordern, tragen den unterschiedlichsten Geschmäckern und Interessen mit ihrem Programm Rechnung und bieten so eine Vielfalt an überregionalen und regionalen Themen, Sonderreihen und Specials, die häufig in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern stattfinden. So wurde das interkulturelle Festival MIX VERSTEHEN von den Kinomachern mit der Filmreihe MIT DEN AUGEN DER FRAUEN bereichert, die STADTGESCHICHTLICHEN FILME widmen sich jedes Jahr dem Gedenken an die Zerstörung der Pforzheimer Innenstadt 1945, die Reihe KUNST ARCHITEKTUR DESIGN findet regelmäßig in Kooperation mit dem Kunstverein Pforzheim statt. Ein weiteres Highlight für das Publikum ist das umfangreiche Open-Air-Programm an verschiedenen Standorten – nicht nur im Sommer, sondern einmal auch im Winter zur traditionellen Feuerzangenbowle. Und so gar nicht kommerziell sind die Filme, die zweimal im Monat im Koki im Konsumat (das ist die Lieblingskneipe der Kinomacher) präsentiert werden, denn das Koki möchte sich immer auch das Besondere leisten. Und macht sich selbst damit zu etwas ganz Besonderem.“

Die Freude im Team war natürlich riesengroß (Auch über die tolle blaue Torte aus der Bäckerei Toifl!).

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Der Preis wurde von unserem Berliner „Stadtindianer“ Thomas Völkel (ganz rechts im Bild) entgegengenommen.

Preis des Kinemathekenverbundes 2012

2. Kinopreis des Kinematheksverbundes 2011

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Das Jahresprogramm 2011 des Kommunalen Kinos Pforzheim wurde erneut mit dem 2. Kinopreis des Kinemathekenverbundes 2011 in der Kategorie „Kommunales und soziales Engagement des Kino vor Ort“ ausgezeichnet. Mit dem Preis werden Kinos für ihre herausragenden Programme und ihr kontinuierliches Engagement für eine anspruchsvolle und vielfältige Kinokultur in Deuschland gewürdigt. In der Begründung der Jury war zu lesen:

»Ein Juwel in der Stadt des Schmucks und der Uhren ist das Kommunale Kino Pforzheim. Getreu dem Motto »Die Mischung macht’s« – einem interkulturellen Filmprojekt von Pforzheimern für Pforzheimer – gelingt es Christine Müh und ihrem Team, die Programmkinolücke in der Stadt zu schließen und gleichzeitig aktuelle politische und gesellschaftliche Themen in der Region und über sie hinaus aufzugreifen. Ob Klimaschutzwoche, Stadtfest Motorissimo zum 125. Geburtstag des Automobils, Stuttgart 21 oder auch Themen wie »Frauen und Arbeit«, »Die lange Nacht des Gartens« oder »Schmuck Industrie Kultur« – die Programmmacher suchen den Bezug zu ihrem Publikum, bieten neue Impulse und laden zur Diskussion ein. Projekte wie zum Beispiel »Selbstgedrehte«, in deren Rahmen Pforzheimer eigene Filme über ihre Stadt drehen, oder spezielle Film-Workshops für Kinder wecken die Lust am Film und tragen dazu bei, die Zukunft des Kinos zu sichern.«

2. Kinopreis des Kinematheksverbundes 2010

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Zum zwölften Mal wurde der Kinopreis des Kinematheksverbundes in Berlin am 24. Juni 2011 im Rahmen des Kolloquiums der Deutschen Kinemathek vergeben. Die Jury schrieb:

»Ein Kommunales Kino, wie man es sich in einer Stadt dieser Größenordnung und Struktur wünscht: Glückwunsch ans Kommunale Kino und an die Stadt Pforzheim, die offensichtlich längst erkannt hat, wie wichtig kulturelle Kinoarbeit im Spektrum kommunaler Kulturpolitik sein muss. Sehr erfolgreich mischen die Kinomacher aktuelle Filmkunst mit wichtigem Repertoire, unter anderem in einer Reihe mit dem programmatischen Titel „Filme ohne Verfallsdatum“ und ergänzen dies alles mit zahlreichen Kooperationen und Präsentationen aus der Filmgeschichte. Besonders herausragend erscheint das Kinder- und Jugendprogramm. Mit der Schülerfilmkritiker-Initiative Spinxx hat man in Pforzheim ein herausragendes Projekt etabliert, das neben der wichtigen filmbildnerischen Arbeit auf intelligente Art und Weise eine üblicherweise schwer zu erreichende Zuschauergruppe an das Kino und an ambitionierte Programme binden kann – zur Nachahmung in ganz Deutschland unbedingt empfohlen!«

Im Jahr 2009 haben wir die Einreichung verpasst…

2. Kinopreis des Kinematheksverbundes 2008

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Jurybegründung:
»Hier werden sogar eingefleischte Filmfans angenehm überrascht. Im Besonderen hat die überzeugende Kreativität das auch in diesem Fall einstimmige Jury-Votum beeinflusst. Hier erfreut zudem in hohem Maße das Engagement für den Kinderfilm fern des Alltäglichen. Auch für das Kommunale Kino Pforzheim gilt: ein Team, dessen Kreativität überzeugt.«